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Lyrik leben - Gedichte

Meine Melodie oder wie ich Gedichte schreibe.

Ich habe immer davon geträumt, Klavier spielen zu können. Inzwischen weiß ich, dass ich es kann. Nur auf eine andere Art. Ohne dass Töne entstehen. Ohne dass ich auf einem Klavier spiele. Ich schreibe mit der Tastatur und spiele ein Lied aus Buchstaben. Gedichte, in die sich Wörter und Sätze verdichten.

Beim Schreiben fühle ich mich manchmal wie eine Pianistin. Ich höre den Klang der Sprache, spüre ihren Takt und suche so lange nach einem Wort, bis es an der richtigen Stelle sitzt. Manche Melodien sind leicht, andere nachdenklich oder leise. Doch durch meine Texte zieht sich fast immer ein Grundton der Zuversicht.

Im Rahmen meines Engagements für die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. sind zwei kleine Gedichtbände entstanden. Sie möchten Mut und Hoffnung schenken, Raum für Wünsche schaffen und dazu ermuntern, neue Wege zu gehen.

Da auch die Fotografie zu meinen Ausdrucksformen gehört, habe ich die Gedichte mit eigenen Aufnahmen verbunden. Die Bilder greifen ihre Gedanken und Stimmungen auf, erzählen sie weiter und eröffnen einen zusätzlichen Blick auf die Texte.

Die Gedichtbände sind gegen eine Spende von jeweils 10 Euro über den nachfolgenden Link erhältlich.

Details

Leseprobe

Hab ich einen Wunsch frei
möcht ich Landschaft sein
und mir selbst begegnen
den Rhythmus finden
und immer weiter gehen
bis ich im Licht
mein Zuhause
gefunden habe

Hab ich einen Wunsch frei
möcht ich einfach nur
ein Berg sein
Fest im Stand
Ruhig im Denken
kann ich mich
in mir versenken
ohne unterzugehen
und von hoch oben
nach tief drinnen
Grenzen überwinden
und alles sehen

Beweg
die eigene Kraft
die durch nichts
beschleunigt werden kann
die von tief innen kommt
die langsam Richtung
Frühling drängt
als ob dort nur Ewigkeit ist
so sorglos und weit
weil sich spätestens
im Licht alles
von selbst ergibt
Der Kreislauf des Lebens
in den wir hineinleben
als wäre das Leben
Frage und Antwort zugleich